Auszeichnungen

Umwelt- und Klimaschutzpreis

Jedes Jahr werden in der Gemeinde Ense der Umweltpreis der Gemeinde Ense und der Klimaschutzpreis von Westenergie (vormals RWE/Innogy) an ein oder mehrere Projekte verliehen. Hierbei werden Initiativen gewürdigt, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in der Gemeinde erhalten oder verbessern.

Über die Verleihung des Umweltpreises in Höhe von 150,00 Euro entscheidet der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Ense. Welche Projekte durch den Klimaschutzpreis gefördert werden und wie hoch der Förderungsbetrag auf die einzelnen Projekte aufgeteilt wird (insgesamt 1.000,00 Euro), entscheidet eine Jury. Diese besteht aus Vertretern der Gemeinde Ense sowie einem Westenergie-Repräsentanten.

Ihre Ansprechperson

Frau Brigitte Lohölter

b.lohoelter@​gemeinde-ense.de 02938 / 980-176Adresse | Öffnungszeiten | Details

Preisträger 2021 - Kindergarten „Die Bremer Stadtmusikanten“

Am 28.10.2021 wurden der Umweltpreis 2021 der Gemeinde Ense sowie der Klimaschutzpreis 2021 von Westenergie an die Kinder des Kindergartens „Die Bremer Stadtmusikanten“ für das Umwelt-Projekt „Viele kleine Dinge tun…“ verliehen. Hierzu fanden sich der Bürgermeister der Gemeinde Ense Herr Busemann, Herr Kobeloer von Westenergie und Frau Lohölter von der Gemeindeverwaltung am Kindergarten ein.

Die Kinder des Kindergartens „Die Bremer Stadtmusikanten“ haben mit ihren Erziehern über Monate an einem Umweltprojekt gearbeitet, um das notwendige Wissen, die erforderlichen Kompetenzen und Werte zu erhalten. Es soll bei ihnen ein umweltbewusster Gedanke entstehen, an dem sie sich auch im späteren Leben orientieren können. Nachhaltiges Handeln, also der Verbrauch von Wasser, Seife, Waschmittel, Strom und neue Kleidung waren und sind Thema. Außerdem wurde die Müllvermeidung, Ernährung und auch der Verzicht aufs Autofahren angesprochen. Der rote Faden dieses Projektes ist ein afrikanisches Sprichwort: „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.“

Preisträger 2020 - Kinder und Jugendliche des Projektes „Enser Schüler Biotop BREMERBACH“

Am 22.09.2020 wurden der Umweltpreis 2020 der Gemeinde Ense sowie der Klimaschutzpreis 2020 von innogy an die Kinder und Jugendlichen des Projektes „Enser Schüler Biotop BREMERBACH“ verliehen.

Die Kinder und Jugendlichen der Grundschule Fürstenberg, der Conrad-von-Ense-Schule sowie des Familienzentrums Lummerland Lüttringen haben mit ihren Erziehern und Lehrern die Verantwortung für das „Enser Schüler Biotop BREMERBACH“ übernommen. Sie schaffen mit der Pflege der Flachwasserzonen und den Erhalt des Schilfgürtels Lebensräume für gefährdete Pflanzen und Tiere unserer Region. Es werden mit Insektenhotels, Vogelhäusern und Steinparks für Reptilien einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten geschafft. Mit Beratung der Naturschutzbehörden lernen die Kinder und Jugendlichen Verantwortung für ihre Umwelt und Heimat zu übernehmen und werden so langfristig zu (umwelt-) bewussten Menschen, denen Nachhaltigkeit und Schutz von Heimat und heimischen Pflanzen- und Tierarten wichtig ist.

Preisträger 2019 - Frau Barbara Klein

Der Umwelt- und der Klimaschutzpreis wurden am 04.12.2019 an die Imkerin Frau Barbara Klein für das Projekt „Rettet die Biene“ vergeben. Frau Klein ist seit 8 Jahren Imkerin, seit zwei Jahren Bienensachverständige und 2. Vorsitzende des Imkervereins Ense. Sie unterstützt Imkerkollegen und Neuimker und ist ehrenamtlich für das Veterinäramt Soest tätig. Frau Klein hat ihre kleine Imkerei für die Öffentlichkeit geöffnet und informiert hier über Bienen, Bienenhaltung, Insektensterben und die Gewinnung von Honig.

Preisträger 2018 - Kindergarten "Villa Kunterbunt"

Der Umwelt- und der Klimaschutzpreis wurden am 20.11.2018 an die Kinder des Kindergartens „Villa Kunterbunt“ für das Projekt „Immer perfekt im Luftstrom: So funktioniert das mit der Windkraft“ vergeben. In diesem Projekt wurde durch Praxisanregungen und Experimente die Wahrnehmung und Eigenwahrnehmung der Kinder geschult, damit sie dieses unsichtbare Element entdecken und mit allen Sinnen erfahren konnten. Dabei erlangten sie Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge und lernten einen verantwortungsvollen und achtsamen Umgang mit der Natur.