Ense-Höingen – Wie es mit dem Waldstück neben dem Kindergarten „Zauberwald“ weitergeht, war zuletzt Thema in der politischen Diskussion. Bei einem Vor-Ort-Termin haben sich Bürgermeister Rainer Busemann, Bauhofsleiter Michael Meier, Revierförster Nils Belecky sowie Florian Steyaert, Baumkontrolleur der Gemeinde Ense, gemeinsam mit Vertretern der Politik nun auf eine abgestufte Lösung verständigt.
Die Fläche wird dafür in zwei Abschnitte geteilt. Der Bereich direkt am Kindergarten wird zeitnah entnommen. Anschließend soll dort mit heimischen Laubbäumen aufgeforstet werden. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im sensiblen Umfeld des Kindergartens dauerhaft zu gewährleisten und zugleich einen stabilen, zukunftsfähigen Mischbestand aufzubauen.
Der zweite Abschnitt entlang der Straße bleibt zunächst stehen. In diesem Bereich werden die notwendigen Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit umgesetzt. Der Baumbestand soll für etwa drei bis vier Jahre erhalten bleiben, um den Sichtschutz weiterhin zu gewährleisten. Sobald die neu aufgeforstete Fläche am Kindergarten eine entsprechende Höhe und Entwicklung erreicht hat, ist vorgesehen, auch den Straßenabschnitt zu entnehmen und anschließend neu aufzuforsten.
Mit der Stufenlösung wollen Verwaltung und Politik Sicherheitsanforderungen, den Wunsch nach Erhalt des Sichtschutzes sowie ökologische Aspekte miteinander verbinden. Durch die geplante Wiederaufforstung entsteht langfristig ein standortgerechter Mischwald aus heimischen Arten. Der neue Bestand soll künftig außerdem pädagogisch genutzt werden können, etwa als Anschauungs- und Naturerlebnisraum für die Kinder des Kindergartens „Zauberwald“.