Sturmtief „Friederike“ fegt durch die Gemeinde Ense / Betreten des Waldes strikt untersagt

Auch die Gemeinde Ense hat am 18.01.2018 die volle Wucht des Sturmtiefs „Friederike“ zu spüren bekommen. Bürgermeister Wegener zeigt sich erleichtert, dass keine Personenschaden zu verzeichnen waren. Insbesondere den Helferinnen und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Ense und den Mitarbeitern des Enser Bauhofs sprach Bürgermeister Wegener seinen Dank aus. „Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen. Den tatkräftigen Helfern danke ich für ihren Einsatz.“, so Bürgermeister Wegener einen Tag nach den Windböen.

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW hat am 19.01.2018 wegen den Akut- und Folgegefahren durch das Sturmtief „Friederike“ eine Waldsperrungsverordnung erlassen. Danach wird das Betreten des Waldes zum Zweck der Erholung untersagt. Das Verbot gilt zunächst bis zum 31.01.2018.

Insbesondere am Dach der Lüttringer Fürstenbergschule entstand ein großer Sachschaden. Die Aufräumarbeiten konnten erst am Folgetag durchgeführt werden, da die Gefahr für die Hilfskräfte ansonsten zu groß gewesen wäre. Die Fürstenbergschule blieb am 19.01.2018 komplett geschlossen. Viele umgestürzte Bäume hielten die Löschgruppen der Enser Feuerwehr für mehrere Stunden im Einsatz. Unter schwierigen Bedingungen beseitigten die Feuerwehrleute die Hindernisse auf den Straßen im kompletten Gemeindegebiet. Teilweise waren Straßenabschnitte für einige Zeit komplett gesperrt. Die Einsätze wurden in den Ortsteilen nach Dringlichkeit abgearbeitet.

Die Gemeinde Ense bedankt sich für das überwiegend entgegengebrachte Verständnis in der Bevölkerung. So haben beispielweise am Parkplatz der Lüttringer Fürstenbergschule zeitweise mehrere Personen in ihren Fahrzeugen abgewartet, bis diverse Zufahrtsstraßen wieder frei geräumt waren.

Mit einem Schokoladenpräsent wurden die Höinger Feuerwehrleute noch am späten Abend von einer Bürgerin für die geleistete Hilfe im Ort bedacht. „Diese Anerkennung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei derart schwierigen Einsatztagen zeigt, dass die heimischen Bürgerinnen und Bürger sehen, was hier geleistet wird.“, so der Sprecher der Enser Feuerwehr Elmar Kettler.

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