Prozess des Gemeindeentwicklungskonzeptes ist gestartet

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt – so auch die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzepts der Gemeinde Ense. Der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Andreas Fresen, begrüßte dazu am 18. Februar 2020 die 14 Mitglieder des Arbeitskreises, der aus je einem Vertreter der drei Heimatvereine, des Initiativkreises, den Fraktionsvorsitzenden, drei Mitarbeiter der begleitenden Planungsbüros sowie Mats Blume und Carina Gramse von der Gemeindeverwaltung besteht, zur ersten strategischen Vorbesprechung. Der Arbeitskreis wird die gesamte Konzeptentwicklung begleiten, die Bürgerveranstaltungen mit entwickeln sowie die Kommunikation zwischen Fachbüro, Gemeindeverwaltung und Bürgerschaft fördern. Entsprechend stellten die Teilnehmer auch klar heraus, dass es das wichtigste Kriterium im gesamten Entwicklungsprozess sei, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu fördern und zu unterstützen, um ein tragfähiges Zukunftskonzept zu entwickeln.

Dabei soll es zu keinem „politischen Wunschkonzert“ kommen. Das Beteiligungsverfahren müsse ergebnisoffen gestaltet sein und die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzepts als Findungsprozess zu verstehen sein. Ziel dieses Findungsprozesses sollte sein, dass Visionen und konkrete Ideen entstehen, wie man auch in 10 – 15 Jahren noch gut in der Gemeinde Ense leben kann. Dabei müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, wie zum Beispiel die Auswirkungen des demographischen Wandels mit seinen Alterungs- und Schrumpfungstendenzen oder technische Entwicklungen. Diese Faktoren werden zurzeit durch die Planungsbüros Arbeitsgruppe Stadt und MSP ImpulsProjekt analysiert und in der Auftaktveranstaltung am 12. März in der Schützenhalle Bremen kurz präsentiert. Das Kernthema der Veranstaltung soll weiterführend die Aufnahme und Diskussion der zentralen Themen der Bürgerinnen und Bürger und Zukunftsaufgaben der Gemeinde Ense sein.

Die Lebensqualität muss für die Bevölkerung auch in der Zukunft noch gesichert sein. Das Gemeindeentwicklungskonzept soll dazu dienen, Defizite durch Nutzung von Chancen abzumildern und abzuschaffen, die Stärken der Gemeinde, die heute schon vorhanden sind, weiter auszubauen und neue Möglichkeiten zukünftig zu nutzen.

Um diese zu identifizieren, sind alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ense gefragt, denn jeder Einzelne ist Experte in seiner Lebenswelt. Eine herzliche Einladung zur Auftaktveranstaltung am 12. März 2020, aber auch zu allen anderen weiteren öffentlichen Veranstaltungen richtet sich daher an uneingeschränkt alle Enserinnen und Enser. Auch bei der Online-Befragung, welche nach der Auftaktveranstaltung stattfindet, sollen sich gerne alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

Während des gesamten Prozesses können Anregungen und Ideen der Verwaltung auch über die Emailadresse gek(at)gemeinde-ense.de mitgeteilt werden. Weiterführend kann der aktuelle Stand des Erarbeitungsprozesses zum Gemeindeentwicklungskonzept ab dem 24.02.2020 jederzeit unter www.gemeinde-ense.de/GEK eingesehen werden.

Die Zukunft der Gemeinde Ense kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an dem Erarbeitungsprozess des Gemeindeentwicklungskonzeptes beteiligen und ihren Ort mit Leben füllen.

Die Gemeinde Ense lädt alle Enserinnen und Enser am 12. März 2020 um 18:30 Uhr in die Schützenhalle Bremen zur großen Auftaktveranstaltung ein.