Klimaschutzmodellvorhaben „Starke Partnerschaften für nachhaltige Gewerbegebiete“ / Gemeinde Ense bewirbt sich bei landesweitem Wettbewerb

Die Gemeinde Ense nimmt als eine von sechs Verbundkommunen an dem Modellvorhaben „Starke Partnerschaften für nachhaltige Gewerbegebiete – als Teil des Forschungsprojektes „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ – teil. Hintergrund dieses Modellvorhabens ist die Förderung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in den Gewerbegebieten Höingen und Parsit. Aus diesem Anlass fand am 18.05.2017 eine Informationsveranstaltung der Gemeinde Ense in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Regionalentwicklung des Kreises Soest, der  wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und dem Wissenschaftsladen Bonn (WiLa Bonn) in den Räumlichkeiten der Firma INOTEC statt.

Die Resonanz der Veranstaltung fiel durchweg positiv aus. So wurden in der Kürze der Zeit von zahlreichen Firmen beider Gewerbegebiete Klimaschutzmaßnahmen in Höhe von ca. 9 Mio. € vorgetragen. Besonders begehrt sind dabei Maßnahmen aus den Bereichen Integration der E-Mobilität, Optimierung der Beleuchtung und Nutzung selbst erzeugten Stroms.

Welche der zahlreichen und kreativen Maßnahmen am Ende tatsächlich förderungsfähig sind, überprüft zurzeit das Gutachtergremium im Förderprogramm KommunalerKlimaschutz.NRW. Dort ist die gemeinsame Projektskizze aller Verbundkommunen form- und fristgerecht eingereicht worden.

Nach dem Prüfen der Unterlagen durch das Gutachtergremium und die Bezirksregierung, steht im positiven Fall fest, welche Firmen mit welchen Maßnahmen auf die begehrten Fördergelder hoffen können. Bis Jahresende muss dann der Förderantrag konkretisiert werden. Der geplante Start für die Umsetzung der Maßnahmen ist für den Sommer 2018 vorgesehen.

Bild: Soester Anzeiger