CO2 – Ampel testweise in Klassenräumen verteilt

Steigt der CO2-Gehalt der Luft, sinkt die Konzentrationsfähigkeit. Dagegen hilft nur regelmäßiges Lüften. Am effektivsten ist der Luftaustausch durch kurzfristiges Stoß- oder Querlüften. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt zum Lüften erreicht? Bei der Beantwortung dieser Frage sollen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften der Enser Grundschulen in Zukunft in den Klassenräumen aufgestellte CO2-Ampeln helfen. Um diese Ampeln für  einen ersten Testlauf zu verteilen, hat der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Andreas Fresen, zusammen mit Herrn Heinz Robbert, Mitarbeiter des Fachbereichs 3 – Bauen und Gemeindeentwicklung, am Montagmorgen die drei Grundschulen der Gemeinde besucht.

Die optimale CO2-Raumluftkonzentration liegt im Bereich zwischen 400 und 1.600 ppm. Die CO2-Ampel dient zur Erfassung des CO2-Gehalts der Luft. Die Messsignale werden optisch durch sechs farbige LED’s wiedergegeben. Bei guter Luft zeigt die Ampel grünes Licht an, ab 900 ppm leuchtet es gelb und ab 1600 ppm rot. So lässt sich die CO2-Raumluftkonzentration ganz einfach ablesen.

In Abstimmung mit der Rektorin der Bernhardusschule Niederense, Frau Neumann, der Rektorin der Fürstenbergschule Hünningen, Frau Wien und der Rektorin der Europagrundschule Höingen, Frau Heydecke stellte der Beigeordnete Herr Fresen zunächst in je einem Klassenzimmer der drei Grundschulen eine CO2-Ampel auf. Er erklärte den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrerinnen die Funktionsweise des Gerätes und bat sie, die Luftqualität in den Klassenräumen in nächster Zeit zu beobachten und später zu berichten, ob sie ihr Lüftungsverhalten durch die Ampel verändert haben. Im Falle eines positiven Feedbacks ist  geplant, für jeden Klassenraum eine CO2-Ampel anzuschaffen.

Grundschule Höingen

Grundschule Hünningen

Grundschule Niederense