AEDs werden in Kürze in vorhandene Wandschränke eingesetzt

Die Gemeinde Ense hat, wie auch schon öfter berichtet, 22 AEDs (automatisierte externe Defibrillatoren) angeschafft. Finanziert wurden diese zu 65% mit EU-Fördermitteln (LEADER) und zu 35% von der Gemeinde Ense selbst als Projektträgerin.

Nun ist es bald soweit. Die 22 AEDs werden in den kommenden zwei bis drei Wochen im Gemeindegebiet in die bereits angebrachten Wandschränke eingesetzt und mit einer Durchziehplombe versehen. Die Plombe könnte im Notfall ohne irgendein Werkzeug zerstört werden, um den AED nutzen zu können.

Um eine flächendeckende Versorgung in Ense mit AEDs sicherstellen zu können, wurden Standorte in allen Ortsteilen ausgewählt. Diese sind so gewählt, dass die Defibrillatoren frei zugänglich sind.

Die genauen Standorte wurden in einem Zeitungsartikel am 05. März 2020 bereits vorgestellt. Lediglich der Standort des AED in Lüttringen hat sich noch verändert. Aus technischen Gründen und aus Gründen der besseren Zugänglichkeit wir der Defibrillator nicht wie geplant am Kindergarten, sondern in der außenliegenden, offenen Pausenhalle der Fürstenberggrundschule angebracht.

Damit zukünftig alle Bürgerinnen und Bürger von Ense nachschauen können, wo sich der nächste Defibrillator befindet, werden diese mit Wlan ausgerüstet und im Defikataster eingetragen. Dadurch kann dann über eine App der Standort des Defibrillators nachvollzogen werden. Ebenso wird es Hinweisschilder geben.

In dieser kostenlosen Smartphone-App sind alle Orte von AEDs in ganz Deutschland verzeichnet, insgesamt immerhin 70.000 Datensätze.

Im Zuge der Versorgung der Bevölkerung von Ense mit Defibrillatoren versucht die Gemeinde Ense den Bürgerinnen und Bürgern auch die Scheu vor der Verwendung eines solchen Gerätes zu nehmen. Dabei soll vermittelt werden, dass der plötzliche Herztod kein Schicksal mehr sein muss. Zukünftig kann und muss man in Ense handeln!

Die Gemeinde Ense hat in Zusammenarbeit mit dem örtlichen DRK vereinbart, dass wöchentlich zwei Schulungen für den Umgang mit den neuen Geräten stattfinden sollen. Dabei wird, mit Hilfe eines Übungsgerätes, die Funktion und der Umgang mit einem Defibrillator geübt. Die Anwendung ist kinderleicht – das Gerät muss nur eingeschaltet werden. Von dem Zeitpunkt an wird der Verwender über die Sprachausgabe und dem Monitor des AED angewiesen, was er zu tun hat. Fehler sind dabei nahezu ausgeschlossen. Der einzige Fehler wäre es, wenn nichts getan würde, denn diese Geräte können Leben retten.

Wenn alle Geräte einsatzbereit sind, wird es eine neue kurze Mitteilung geben.