Themenmonat „Sichtachsen auf das, was alle bewegt: Leben & Sterben; Trauer & Tod“ - KW 46

Viele Veranstaltungen im Rahmen des Themenmonats „Sichtachsen auf das, was alle bewegt: Leben & Sterben – Trauer & Trost“ finden auch in der nächsten Woche statt. Für die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist ein Nachweis einer der drei „G´s“ erforderlich.

Über den Tod und das Leben können Jugendliche auf kreative Weise ins Gespräch kommen. Am Montag, 15.11.2021 wird ab 16 Uhr eine Holzwerkstatt im Kinder- und Jugendtreff Omnibus Bremen stattfinden. Am Mittwoch, den 17.11.2021 ab 15 Uhr lädt dann eine Musikwerkstatt ein. Am Freitag, den 19.11.2021 ab 16 findet noch eine Schreibwerkstatt statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Am Dienstag, 16.11.2021 von 19:30 bis 21:30 Uhr wird in der Evangelische Kirche Ense- Bremen über „Umgang mit Trauer, Krankheit und Verlust“   referiert. Warum Ich? – ich halte das nicht aus - ich habe Angst - wer, was könnte mir helfen - was gibt mir die Kraft, damit umzugehen - wer ist bei mir in schwerer Zeit? Jeder Mensch erlebt im Laufe des Lebens Situationen, die ihn aus der gewohnten Bahn werfen. Sei es eine plötzliche schwere, lebensbedrohliche Krankheit, der Tod eines geliebten Menschen oder schwierige Lebensereignisse, die ihn überraschend treffen. Die Gefühle wechseln dann häufig zwischen Schock, Protest und Wut zu Trauer und Depression. Mit dem Schicksal zu verhandeln und hadern mit Gott ist oft auch dabei: „Warum hast du mich im Stich gelassen?“ Bis zur Annahme und Neuorientierung solcher Lebenseinschnitte ist es ein schmerzlicher und schwerer Weg. Über die Phasen der Verarbeitung von Schicksalsschlägen und über das, was uns trägt, soll es an diesem Abend gehen. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Am Mittwoch, den 17.11.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr wird Pastor Scheunemann an der Friedhofskapelle Bremen über „Anker im Glauben“ referieren. „Vor Anker gehen“ ist nicht nur ein Begriff aus der Seefahrt, sondern auch nach christlichem Verständnis bedeutet das Symbol des Ankers, dass Gottes Liebe Halt ist und Kraft. „Auch wenn wir einmal sterben, bleiben wir mit Gott verbunden, finden wir bei ihm Aufnahme und Geborgenheit. Von dieser Hoffnung leben wir als Christen. Was dem Schiff die Sicherheit gibt, ist der starke schwere Anker, der sich in den Boden eingräbt. Was dem Leben Hoffnung schenkt, ist der Glaube an Gott, den Schöpfer und Bewahrer des Lebens.“ Angehörige, die um einen geliebten Menschen trauern, wünschen sich und ihm, dass er nach der Fahrt des Lebens an das eigentliche Ziel kommt und bei Gott seine letzte Geborgenheit findet. In diesem Zusammenhang kennt die christliche Kirche viele Symbole und Rituale, die dem Menschen helfen wollen mit dem Sterben, dem Tod und dem Abschiednehmen von einem lieben Menschen umzugehen. Der Vortrag „Anker im Glauben“ möchte die unterschiedlichen (christlichen) Symbole/Rituale und ihre (emotionale) Bedeutung für das Leben des Menschen vorstellen und beleuchten. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Am 18.11.2021 von 15:00 bis 17:00 Uhr werden die Caritas Sozialstation, die Caritas Wohnberatung und die Caritas Demenzberatung im Offener Treff Lindenhof in Niederense das Thema „Leben mit Abschieden und Aufbruch“ behandeln. Worum geht es? Um Anfang und Ende, um Abschied und Beginn, um Trennendes und Gemeinsames. Älter werden heißt einerseits Abschied nehmen von Fähigkeiten, vom Vertrauten Umfeld und von lieben Menschen. Andererseits: Das Erfahren von Gelassenheit und die Chance, lebenslang zu lernen und Neues zu entdecken. Die Zeilen des Stufengedichtes von Hermann Hesse „Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginnen“ bekommen im Alter eine ganz andere Betonung. Die Mitarbeiter in den verschiedenen Caritas-Diensten erleben in ihrer Arbeit oft, wie diese Thematik alle Beteiligten herausfordert und auch, wie gemeinsam kreative individuelle Antworten gefunden werden. Über diese Erfahrungen soll gemeinsam gesprochen werden. Anmeldungen werden montags bis freitags zwischen 17 und 20 Uhr unter 0160/97976552 oder via Mail unter S.Biermann(at)palliativnetz-soest-hsk.de entgegengenommen. Sollten noch Plätze frei werden, sind Kurzentschlossene herzlich Willkommen.